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Coronavirus (COVID-19)

Maßnahmen im ÖPNV und Tipps

  • Maskenpflicht im ÖPNV - aktueller Stand

    Maskenpflicht im ÖPNV - aktueller Stand

    Ab 3. April 2022 tritt eine aktualisierte Corona-Verordnung des Landes in Kraft. Die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, RufBus) gilt weiterhin.

    Ab 3. April sind für Erwachsene auch wieder medizinische Masken (z.B. OP-Masken) zulässig. Die Verkehrsunternehmen empfehlen allerdings weiterhin das Tragen einer FFP2-Maske. Studien belegen, dass FFP2-Masken auch bei einem geringen Abstand, wie er in Bussen und Bahnen teilweise nicht vermeidbar ist, einen sehr guten Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus bieten. Das gilt auch für die aktuelle Omikron-Variante.

    Die Maskenpflicht gilt für Fahrgäste ab 6 Jahren.

    Hinweise des BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) zur Verwendung von Masken siehe www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html.

    Weitere Informationen des Landes Baden-Württemberg zur Corona-Verordnung siehe www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung.

    Gibt es Ausnahmen von der Pflicht zum Tragen einer Maske?
    Kinder unter 6 Jahren müssen keine Maske tragen. Gleiches gilt für Personen, die nachgewiesen durch ein ärztliches Attest von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung befreit sind. Das Attest ist auf Verlangen des Personals der Verkehrsunternehmen vorzuzeigen. 

    Darf ich zum Essen, Trinken oder Telefonieren die Maske abnehmen?
    Nein. In den Nahverkehrsmitteln ist das nicht erlaubt.

    Was passiert, wenn ich keine Maske trage?
    Das Personal der Verkehrsunternehmen hat nach den Beförderungsbedingungen das Recht, einen Maskenverweigerer von der Beförderung auszuschließen, da er andere Fahrgäste gefährdet. Im Wiederholungsfall gilt dies nicht nur für die jeweils betroffene Fahrt, sondern auch dauerhaft. Außerdem sieht eine Verordnung des Landes Baden-Württemberg ein Bußgeld von mindestens 100 Euro und bis zu 250 Euro vor.
    Weitere Infos dazu unter www.vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/maskenmuffel-haben-in-bus-und-bahn-keinen-platz.

    Warum reicht das Tragen einer Alltagsmaske aus Stoff nicht aus?
    Gerade vor dem Hintergrund besonders ansteckender Mutationen weisen Bund und Länder darauf hin, dass insbesondere FFP2-Masken (oder Masken des Standards KN95/N95) eine höhere Schutzwirkung haben als Alltags- und OP-Masken, die keiner Normierung im Hinblick auf ihre Wirkung unterliegen. Alltagsmasken aus Stoff sind im ÖPNV nicht zulässig.

  • Abstand im Fahrzeug und an der Haltestelle

    Abstand im Fahrzeug und an der Haltestelle

    Fahrgäste werden gebeten, sich im Fahrzeug und an Haltestellen gleichmäßig zu verteilen und nicht zu drängeln.

    Die in der Corona-Verordnung des Landes für den öffentlichen Raum definierte Abstandsregelung von 1,5 Metern findet im ÖPNV keine Anwendung. Im Gegenzug gilt hier die Pflicht zum Tragen einer Maske entsprechend der aktuell gültigen Verordnung (siehe Maskenpflicht im ÖPNV).

    Hintergrund ist, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern im ÖPNV regelmäßig nicht eingehalten werden kann, gleichzeitig aber auch Fahrgäste von der Fahrt nicht ausgeschlossen werden sollen. Aus diesem Grunde ist die Pflicht zum Tragen einer Maske im ÖPNV gesetzlich verankert, d.h. die Maske ersetzt das Abstandsgebot. Somit ersetzt im öffentlichen Raum an Haltestellen die Maske das Abstandsgebot.

    Die Verkehrsunternehmen setzen alle Ihnen zur Verfügung stehenden Kapazitäten (Fahrzeuge, Fahrpersonal) zur morgendlichen Verkehrsspitze (Hauptverkehrszeit) ein. Für die mögliche Fahrgastkapazität pro Fahrzeug gilt grundsätzlich weiterhin das Zulassungsrecht, d.h. der Bus kann entsprechend der konkreten Festlegung in der Fahrzeugzulassung ausgelastet werden. Die Verkehrsunternehmen sind natürlich durch Optimierungen im Wagenumlauf bemüht dafür zu sorgen, dass möglichst viel Platz im Fahrzeug ist und Engpässe vermieden werden.

    Mehrere Studien zeigen, dass der öffentliche Nahverkehr sicherer ist, als viele denken - auch wenn der 1,5-Meter Abstand nicht immer eingehalten werden kann. Auf der folgenden Seite finden Sie dazu aufschlussreiche Informationen: Forschungsergebnisse im Überblick.

    Trotz des großen Fahrzeug- und Personaleinsatzes der Unternehmen kann es zu einer höheren Auslastung der Fahrzeuge (Busse und Züge) in der Spitzenzeit kommen. Eine wesentliche Verbesserung der Situation, d.h. eine optimierte Verteilung der Schüler auf die zur Verfügung stehenden Buskapazitäten, muss eine (deutliche) Entzerrung der Unterrichtszeiten und damit des Schülerverkehrs bringen. 

    Was die Hygiene betrifft werden von den Verkehrsunternehmen die Empfehlungen des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) befolgt. Diese enthalten Aussagen zum Reinigungsturnus, den zu verwendenden Reinigungsmitteln sowie Hinwiese zur Nutzung der Klimaanlagen sowie zur ausreichenden Belüftung der Fahrzeuge im laufenden Betrieb sowie an den Haltestellen. Wundern Sie sich deshalb bitte nicht, wenn die Türen der Busse und Züge an den Haltestellen geöffnet werden. Dies dient zur besseren Durchlüftung der Fahrzeuge und damit Vorbeugung von Ansteckungsgefahren.

    Darüber hinaus werden die Fahrgäste über Informationen im Fahrzeug (Piktogramme, Plakate, Bildschirminformation und/oder Bandansage) regelmäßig auf die Verhaltensregeln – und hierbei insbesondere auf die Verpflichtung zum Tragen einer Maske – hingewiesen. Flankierend, um hier nachhaltig Wirkung zu erzielen, sind Kontrollen und die Ahndung bei Verstößen gegen die Maskenpflicht sinnvoll. Diese sind Angelegenheit der Polizei bzw. der örtlichen Ordnungsämter. Hierzu werden zum Schuljahresbeginn in allen Verbundlandkreisen mehrere Schwerpunktaktionen in den Fahrzeugen sowie an den Haltestellen vor Ort stattfinden. Wir würden uns allerdings wünschen, wenn dieser Schritt nicht (zu oft) erforderlich wird und der Appell an die Vernunft und die Eigenverantwortung der Fahrgäste / Schüler ausreichen würde.

    Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung der Corona-Infektionen.

  • Kontaktlos mit der KolibriCard

    Kontaktlos mit der KolibriCard

    Fahrgästen, die nur gelegentlich mit Bus und Bahn fahren, empfehlen wir, die KolibriCard zu nutzen.
    Zur An- und Abmeldung der Fahrt halten Sie die KolibriCard vor das Terminal. Diese befinden sich sowohl im Fahrerbereich als auch an den hinteren Türen im Fahrzeug.
    Bei der nachgelagerten Abrechnung wird ein rabattierter Fahrpreis (15 % Ermäßigung) vom Fahrtguthaben abgezogen. Zudem wird pro Fahrtag maximal eine TageskarteSolo berechnet.

  • Fahrschein als Handyticket

    Fahrschein als Handyticket

    Einzelfahrausweise und Tageskarten können über die App "DB Navigator" gelöst werden. Bitte nutzen Sie hierfür die Reiseauskunft in der App. Von dort gelangen Sie dann direkt zur Buchungsmöglichkeit.

    Der Fahrausweis gilt dennoch unabhängig von der gewählten Verbindung auch für andere Fahrten während der zeitlichen Gültigkeit des Tickets.

  • Links zu weiteren Informationsseiten

Maßnahmen im ÖPNV in Bildsprache erklärt:

Bleiben Sie gesund!